5 Tipps Lebensmittel einfrieren ohne Plastik

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CO2-Ausstoß – Was kann ich tun, um CO2 zu vermeiden?
25. Mai 2020

Die Gefrierbeutel sind praktisch und in verschiedenen Größen erhältlich, doch benutzen wir diese öfter als 2 bis 3 Mal? Eher weniger, da wir lieber unsere beliebten Plastikbrotdosen benutzen, da es diese in verschiedenen Formen, Farben und Größen gibt.

Welche Alternativen können wir nutzen, um auch beim Einfrieren Plastik zu sparen und nachhaltig zu handeln? Wir haben 5 einfache und schnell umsetzbare Alternativen herausgesucht, die im Alltag eingesetzt werden können. Es wird wahrscheinlich noch weitere Ideen geben, für uns haben sich aber diese bewährt:

In Eiswürfelform, im besten Fall aus Aluminiumblech oder Edelstahl.

Damit kannst du gut Lebensmittel wie Kräuter, Gemüsebrühe, Tomatensuppe oder auch Saucen einfrieren. Diese kann man sehr gut in kleinen Einheiten portionieren.

In Papier oder Wachstücher

Die Tüte von Brötchen nicht wegschmeißen, sondern einfach mit in das Gefrierfach tun. Bei Käse funktioniert das Wachstuch oder die Tüte genauso gut, aber nur als ganzes Stück. Die Aufbewahrungszeit liegt hier bei einigen Wochen.

In Baumwolltaschen

Diese funktionieren leider nur bei Brot oder Brötchen. Bei der Methode solltest du das Brot oder die Brötchen nur für eine kurze Zeit im Gefrierschrank lassen.

In Vorratsdosen aus Glas oder Edelstahl

Die Alternative zur Plastikdose sind die Vorratsdosen aus anderen Materialien, um Lebensmittel in größeren Mengen einzufrieren. Ein Tipp bei Glas: Fülle dein Gefäß nicht bis obenhin voll und schließe den Deckel erst im eingefrorenen Zustand fest. Beispielsweise gut geeignet für Fleisch und Fisch.

Im Glas

Die Marmeladengläser aufheben und danach Suppe, Gemüse, kleinere Gerichte oder auch Beeren darin aufbewahren. Sie sind super zum Portionieren und es kann gut zum Mitnehmen genutzt werden. Auch hier das Glas nur ¾ voll einfrieren, denn ein volles Glas könnte platzen.

Wer kennt es nicht, wenn im Winter der Hunger auf Erdbeeren oder anderes Obst und Gemüse kommt? Dadurch, dass wir unsere Lebensmittel einfrieren, können wir saisonale Lebensmittel genießen, wann wir wollen.

Es gibt viele Kritiker des Einfrierens die meinen, dass Obst und Gemüse nicht mehr so viele Vitamine wie vorher beinhalten würden. Es gibt viele Experimente, wo gezeigt wird wie beispielsweise Brokkoli in drei Tagen mehr Vitamine verliert als nach drei Wochen einfrieren. Das beweist das komplette Gegenteil als die Aussage der Kritiker.

Einige Lebensmittel können direkt eingefroren werden, wie zum Beispiel Bananen, Birnen und Beeren. Die Schale schützt die Lebensmittel vor Gefrierbrand, weswegen man sie ohne Probleme in die Tiefkühltruhe legen kann. Gekochte Lebensmittel dürfen nicht so lang in die Truhe wie frische, ca. ein Drittel kürzer.

Vorteile vom Einfrieren

  • Bei Obst und Gemüse wird aufgewiesen, dass diese einen höheren Nährstoffgehalt haben, da die Lagerungszeit meist kürzer ist.
  • Der Geschmack bleibt gleich. Lediglich bei getrockneten oder pasteurisierten Produkten ist der Geschmack anders. Wenn die Lebensmittel aus der Gefriertruhe kommen haben sie ansonsten den gleichen Geschmack.
  • Frische Produkte zu jeder Jahreszeit. Erdbeeren im Winter essen oder den Kürbis im Sommer.
  • Es müssen keine zusätzlichen Konservierungsmittel hinzugefügt werden.
  • Die Haltbarkeit der Lebensmittel ist deutlich länger. Die Produkte können von einem halben Jahr bis länger haltbar sein.
  • Lebensmittel im Kühlschrank auftauen zulassen erspart Zeit.

Nachteile vom Einfrieren

Folgende Lebensmittel kann man nicht einfrieren:

  • Knoblauch
  • Eier
  • Milchprodukte
  • Wasserreiches Obst oder Gemüse
  • Weichkäse
  • Kartoffeln
  • Blattsalat
  • saure Sahne

Eine altbekannte Regel sagt, dass man Lebensmittel nicht zweimal einfrieren sollte. Außerdem ist Fleisch mit viel Fettanteil nicht so lange im Gefrierfach haltbar.

Welche Fehler machen wir beim Einfrieren?

  • Wir frieren in zu großen Mengen ein. Die Dauer des Einfriervorgangs ist hier der ausschlaggebende Punkt, weswegen dies nicht gut ist, da Lebensmittel in der Regel durch zu langsames Einfrieren beim Auftauen matschig werden.
  • Außerdem sollte man empfindliche Lebensmittel wie Salat nicht einfrieren.
  • Auch noch warme Produkte sollte man nicht einfrieren, da dadurch andere Lebensmittel im Gefrierfach kurz aufgetaut werden.
  • Frisches Gemüse vorher nicht kochen oder garen, ansonsten bekommt dies einen Gefrierbrand. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass das Gemüse wirklich geeignet ist.
  • In falschen Verpackungen einfrieren, da es sonst zu Gefrierbrand kommen kann.
  • Falsche Lebensmittel in das Gefrierfach tun.
  • Das Gefrierfach nicht überfüllen, da es dadurch schlechter Lebensmittel einfrieren kann und diese dadurch langsamer einfrieren.
  • Lebensmittel nicht zu lange einfrieren. Es gibt eine Spanne von einem halben bis zu einem ganzen Jahr.

Fazit

Es gibt genug Alternativen, um auf Plastik beim Einfrieren zu verzichten. Mithilfe unserer 5 Tipps wird das korrekte Einfrieren nachhaltig und leicht gemacht. Jeder muss für sich am besten herausfinden, welche für ihn die beste Methode ist, um seine Lebensmittel einzufrieren. Viel Spaß beim Ausprobieren und passt auf, dass ihr keine falschen Lebensmittel einfriert. Wir freuen uns auf eine Rückmeldung von euch.